Samstag, 26. Dezember 2009

I like to be under the sea…

So, ich bin nun auf der Südinsel angekommen! Fühlt sich aber auch nicht anders an, vielleicht noch ein bisschen wärmer. Aber über das Wetter darf ich mich im Moment wirklich nicht beschweren. Denn auch wenn ihr es vielleicht nicht hören wollt, es ist phantastisch! Blauer Himmel, Sonnenschein! Also gab es Weihnachten besagte Grillparty, mit fettem Rumpsteak Cuba Libre und dazu ein bisschen Sonnenbrand...

Unsere Terasse...

Aber Weihnachten war es nicht, auch wenn wir uns alle Mühe geben haben und gewichtelt und sogar Weihnachtslieder gesungen haben. Es war ein richtig schöner Abend, aber ich war doch ein bisschen traurig, trotz (oder gerade wegen) Weihnachtspaket von zu Hause...


Aber wir hatten ja uns...

..und sogar ein Weihnachtspäckchen!

Dafür hatte ich aber noch ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art. Wir waren nachts noch mal schwimmen im Meer und das ganze Wasser um einen herum hat angefangen zu funkeln vom phosphoreszierenden Plankton. Es war wunderschön!
Am nächsten Tagen haben wir dann ausgeschlafen, waren faul und haben einen Ausflug zum Farwell Spit gemacht, dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Allerdings war es hier so windig dass der Sand über den Strand gepeitscht ist, so dass wir schnell weiter zum nächsten Strand sind.


Die drei Mumien am Farwell Spit (hilft gegen Sand in Ohren, Nase, Mund und Augen)

Wharariki, der schönste Strand den ich hier bisher gesehen habe und hier hat die Golden Bay ihrem Name alle Ehre gemacht, bei so einem Sandstrand...

Endloser feinster Sandstrand mit klarstem Wasser, Wharariki!

Ja, und dann habe ich gestern ein bisschen schwermütig die anderen und das nette kleine Hippie Hostel verlassen und bin mit Bus und Fähre nach Wellington.

Überfahrt nach Wellington durch den Queen Charlotte Sound

Hier schaue ich mir heute die Hauptstadt Neuseelands mal ein bisschen an, um morgen mit dem Bus Richtung Gisborne auf zu brechen. Dort werde ich auf einem Musikfestival Silvester feiern und 12h vor euch ins neue Jahr feiern. Ihr könnt ja am 31.12. Mittags um 12 Uhr in Gedanken mit mir anstoßen ;)...

Dienstag, 22. Dezember 2009

Fröhliche Weihnacht überall, auch in Neuseeland...

So, die letzten Tage in Dunedin sind vorbei! Und die letzte Woche ging viel zu schnell vorbei und es war schön, anstrengend und auch ziemlich traurig.

Abschiedsblick auf Dunedin von Mt Cargill (ausnahmsweise ohne Wolken)

Den meisten habe ich nun lebwohl gesagt und auch Christoph ist schon auf dem Weg nach Deutschland und sitzt wohl gerade in der Maschine von Sydney nach Frankfurt und fragt sich wie er die nächsten 7h Stunden auch noch rum bringen soll (mir graut davor)!
Ich bin jetzt auf dem Weg nach Golden Bay, eine wunderschöne Gegend ganz im Norden der Südinsel. Hier werde ich mit Milena und Nora (zwei Pharmas) und Daniel (Noras Freund) Weihnachten verbringen. Das Wetter verspricht gut zu werden und ich freu mich schon sehr drauf. Auf dem Weg dahin haben wir noch halt in ein paar hübschen Orten auf dem Weg gemacht. Gerade sind wir in Nelson, ein hübsches, aber teueres Städtchen an der Küste (wohl das Baden- Baden Neuseelands), hier haben wir gestern den Juwelier besucht der „den Ring“ gemacht hat, ja Herr der Ringe ist hier überall zu finden!
Los ging die Tour allerdings nach einer durchfeierten Nacht, mit dem Bus nach Christchurch und dort dann zu viert in einen vollgepackten Kleinwagen, sehr kuschelig sag ich euch…

Aber die Köpfe schauten noch heraus!

Die erste Station war dann Arthures Pass, hier fühlt man sich wie in den Alpen und natürlich machten wir ein kleine Wanderung, mit kleiner extra Klettertour von Milena und mir, weil wir doch unbedingt noch auf nen Gipfel wollten. Nun einen wirklichen Gipfel gab es leider nicht, aber es war trotzdem sehr schön.

Die "Gipfelhelden"!

Und dann ging’s weiter nach Punakaiki. In ein wunderschönes Hostel direkt am Strand. Mit herrlichem Sonnenuntergang und dann bei Meeresrauschen einschlafen, hui! Gut das wir Ohropacks hatten wie Milena meinte ;)...

Der Blick aus dem Hostel

Und der Sonnenunteruntergang...

Am nächsten Tag haben wir dann noch die Blow Holes und Pancake Rocks besucht. Die Felsformation waren echt hübsch, die Blow Holes allerdings eher unspektakulär. Und da hier eher eine große Touriversammlung statt fand ging es dann schnell weiter nach Nelson.


Das Pusteloch...

...und die gestapleten Pfannkuchen

Ja und jetzt wird wieder alles ins Auto gequetscht und es geht weiter Richtung Weihnachten!
Ich werde an euch alle denken wenn ich mit Cocktail am Strand sitze und doch wehmütig an das kalte verschneite Deutschland denken. Also in diesem Sinne: Frohe Weihnachten euch allen!

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die Zeit fliegt...

Unsere Wandertour war prima! Auch wenn wir uns beide nen ordentlichen Muskelkater geholt haben…
Unsere erste Tour ging nämlich ganz schon steil den Buckel rauf, aber wunderschön!

Schon die Anfahrt war etwas abenteuerlich mit Kurt!

Die Hütte auf der wir übernachtet haben lag auf 1463m direkt an der Schneegrenze und mit einem kleinen Spaziergang an den Gletscherrand hatte man dann, bei strahlendem Sonnenschein, einen tollen Blick auf Mount Aspiring (den zweit höchste Neuseelands mit 3033m) und einen herrlichen Rundblick auf die anderen Berge...

Das Panorama...

...und French ridge Hut bei Sonnenuntergang

Hier hatten wir auch das vergnügen mit einem Kea (eine art Bergpapagei), der frech einem Bergsteiger die Steigeisen vor der Hütte klaute. Diese Tier sind echt unglaublich dreist, haha…


Der Kea, hier noch ohne Steigeisen...

Nach diesen drei Tagen machten wir erstmal eine kleine Pause in Wanaka mit fettem Rumpsteak zur Stärkung. Und dann ging es weiter Richtung Copland-Track, wo wir den Rest der Pharmazeuties trafen um eine gemeinsame Tour zu unternehmen. Ein schöner Weg entlang an einem Fluss mit vielen kleinen Bächen, was bei gutem Wetter nur hübsch ist. Allerdings war der Rückweg ein 6 stündiger Marsch in strömendem Regen. Unser Weg hatte sich in einen Bach verwandelt und der Fluss, den wir am Ende überqueren mussten, war über Knie tief…
Aber wir kamen alle wieder mit guter Laune am Auto an und der echt schöne Weg und die natürlichen heißen Quellen an der Hütte, machten das ganze doch zu einer gelungenen Wanderung.

Hier kam man noch trockenen Fußes über den Bach!

Belohnung nach dem langen Marsch, ein heißes Bad!

Danach waren wir allerdings erstmal platt und da das Wetter auch eher als mies zu bezeichnen war ging es zurück nach Dunedin.

Ja, und hier sind wir nun. Langsam macht sich die Aufbruchsstimmung breit. Morgen fängt die letzte Woche an, für mich in Dunedin und für Christoph in Neuseeland. Wir haben schon angefangen unser Hab und Gut auf „trade me“(neuseeländisches ebay) zu verscherbeln und ich versuche noch möglichst weit mit meinem Report zu kommen. Das einzige was fehlt ist Weihnachtsstimmung, die will so gar nicht aufkommen. Auch wenn ich heute auf einer Santa Clause Parade war. Oh man, war das lahm, anders kann man es leider nicht sagen, aber die 4m Barbie war imposant…

I'm a barbie girl in a barbie world (sehr weihnachtlich)...

Und wir stürzen uns jetzt in eine Woche voller Abschiedsfeiern, Abreisestress und ein bisschen Abschiedsschmerz…

Dienstag, 24. November 2009

Sommer vs. Dunedin

Jaaaa, unglaublich aber wahr der Sommer ist da! Und das in Dunedin dem verregneten Frostpickel Neuseelands ;)...
Nun traue auch ich mich Flip Flops zu tragen und muss doch tatsächlich aufpassen dass ich keinen Sonnenbrand bekomme! Die Sonne hier ist doch um einiges intensiver als bei uns, obwohl es gar nicht mal so warm ist. Und so suche selbst ich mir in der Mittagspause ein schattiges Plätzchen auf dem Balkon um nicht gebraten zu werden.
Aber das gute Wetter wird natürlich ausgenutzt und so war am Freitag mal früher Wochenende und mit Inspiration via skype ging es Frisbeegolfen im Park, inklusive Baum-kuscheln am Schluss.

Hug the tree! Na, das is mal en Baum (7 Leute = einmal drum rum)...

Das war viel besser als im fensterlosen Büro sitzen und endete mit einem leckeren Abendschmaus bei uns!
Samstag war dann große Motoparty bei Alex einer Doktorantin. Nun wie soll ich sagen wir haben mal wieder so richtig schön gefeiert...

Pimps and Hos Party...

Best of Pimps...

...und süßesten der Hos!

Ein sehr gelungener Abend!

Sonntag war dann ausschlafen angesagt und nachdem Christoph und Kollegen sich mit ner Frisbee am Strand ausgetobt hatten, haben wir das Wochenende mit einer kleinen Grillrunde ausklingen lassen.
Und ich versuche gerade meine Woche produktiv rum zu bringen und nicht nur an die nächste zu denken. Denn da habe ich Urlaub! Acht Tage wandern mit Christoph. Begleitet von einer Horde Sandflies in der Wildnis ohne Dusche, herrlich!

Sonntag, 15. November 2009

Sommer ist was in deinem Kopf passiert...

Hallo zusammen! Eigentlich wollte ich ja gerne erzählen dass ich ein super Wochenende im Doubtful Sound, bei strahlendem Sonnenschein, im Kajak verbracht habe, aber es kam leider alles ganz anders...
Nach der Anreise in einem ziemlich unbequemen Unibus und einer Nacht in einer netten Unterkunft am Lake Manapuri, standen wir alle um 6:30 Uhr in der Frühe noch etwas verschlafen am Hafen bereit um Richtung Doubtful Sound aufzubrechen (kurze Erklärung Sounds bzw. Fjorde sind Meeresarme die weit ins Inland reichen und meistens steile Küsten haben, Sounds sind von Flüssen geformt worden und Fjorde von Gletschern, also sind die meisten neuseeländischen Sounds eigentlich Fjorde…).

Lake Manapuri im Morgengrauen, da war die Welt noch in Ordnung...

Nach einer Bootsfahrt über den See bekamen wir unsere Paddel-Ausrüstung und es ging noch eine halbe Stunde über eine Schotterstraße zum Sound. Ja, und dann standen wir da in unserem Neoprenanzug und feschen gelben Regenkapes in strömenden Regen und stürmigen Böen. Großartig, das war dann wohl nix mit paddeln…

Ja, paddeln, oh ach ne doch nicht! Kajakversuch die erste...

Also die ganze Tour wieder zurück, hier war die Stimmung dann langsam im Eimer und alle wollten Heim, na toll aber wir waren doch zum Kajaken hier! Wieder in Manapuri machte uns Ben, unser Guide, dann den Vorschlag als Alternative zumindest eine Tagestour im Milford Sound zu machen. Das war zwar nicht ganz das Gewünschte aber besser als heimfahren alle mal. Also gab es statt einer Nacht in der Wildnis am Lagerfeuer, eine Hütte auf dem Campingplatz. Dafür aber auch ne Sauna und ein Bad im 10°C kalten See :)...
Also am nächsten Morgen der nächste Versuch, alle wieder rein in den Bus und ab Richtung Milford Sound, als es dann auf der Fahrt anfing zu schneien sank die Stimmung doch wieder etwas, zum Glück war es nachdem wir einen Pass überquert hatten nur noch Regen. Aber alles wurde besser als wir dann ENDLICH in den Kajaks saßen und dann doch mit ausgelassener Stimmung drauflos paddelten, durch eine wunderschöne Bucht mit 500m aufragenden steilen Felswänden oder wildem Wald mit einem Wasserfall am nächsten. Seehunde und Pinguine die uns neugierig beäugten und einem Picknick am Strand, in denen sich sogar für 5 min die Sonneblicken ließ. Nun wie gesagt Traumwetter konnte man das nun nicht nennen, aber wir hatten trotzdem Spaß und haben die Gegend so erlebt wie sie ist, regenreich mit launischem Wetter und es war ein Erlebnis...

Beweis, wir sind doch noch gepaddelt!

Einer der zahlreichen Wasserfällen.

Die ganze Pharmatruppe und unser neuseeländischer Vorpaddler Ben!
(v.l. Calle/Ben/Nicky/Hannes/Julia/Henne/moi/Milena/Nora)


Christoph hat sich das Wochenende mit einem Frisbee Tunier in Hanmer Springs vertrieben und hatte wohl viel Spaß. Er kommt am Mittwoch wieder und macht so lange noch einen kleinen Ausflug mit ein paar Frisbee Kollegen an die Westküste. Also hab ich in ruhe Zeit an meinem Bericht zu schreiben, :( mmmpf. Aber das nächste Wochenende kommt und ich bin schon wieder am Planen...

Montag, 9. November 2009

Licht am Ende des Tunnels...

Ich versuche zurzeit meinen Abschlussbericht zu tippen, das ist sooooo langweilig und ich bin einfach nicht dafür gemacht den ganzen Tag vorm Computer zu sitzen. Aber es hilft wohl nix, da muss ich durch und da es für euch auch nicht besonders spannend ist, werde ich euch auch nicht länger damit langweilen…
Viel lieber erzähl ich da vom Wochenende und unserem kleinen Ausflug zum Tunnel Beach. Nora und ich wollten eigentlich sportlich sein und mit dem Rad hin fahren, aber ein Platten nach den ersten Kilometern zwang uns dann doch das Auto zu nehmen.

Die Steilküste am Tunnel Beach

Ja, warum heißt der denn nun Tunnel Beach, nein nicht wegen dem schicken Steinbogen...

...sonder wegen dem Tunnel der zu dem versteckten Strand führt.

Dieser kleine Strand versteckt zwischen steilen Felswänden wurde 1870 durch einen Tunnel von John Cargill zugänglich gemacht und war der Privatstrand der Familie. Das ist mal was, andere haben nen Pool und Familie Cargill einen Strand und was für einen….

Außerdem waren wir natürlich wieder surfen und ich sammle fleißig weiter blaue Flecken, als kleinen Bonus habe ich mir diesmal auch noch die Lippe angehauen. Juhu, jetzt habe ich einen Zahnabdruck in der Unterlippe! Aber alles halb so schlimm ich kann schon wieder lachen ohne dass es zieht ;)…
Ja, und wir sind bei Christophs Babysitter Kindern eingezogen, weil die Mutter der beiden die ganze Woche auf einer Konferenz in LA, Kalifornien ist. Das heißt wir wohnen diese Woche in einer WG mit zwei Jungs im alter von 7 und 10 Jahren. Also ein bisschen chaotisch , aber ganz lustig.
Freitag geht es dann für mich auf Kajaktour in den Doubtfull Sound und Christoph ist in Hanmer Springs auf seinem ersten neuseelandischen Frisbee-Tunier. Mehr davon dann nächste Woche :)...

Dienstag, 3. November 2009

Kaum zu glauben...

...aber Montag war meine Abschlusspräsentation! Puh, alles gut überstanden und alle Zungenbrecher ohne stottern über die Lippen gebracht, sehr schön.
Nun mach ich nur noch ein paar Messungen im Labor und dann heißt es Bericht schreiben. Die Zeit vergeht wie im Flug und in ca. 2 Monaten sind wir wieder back in good old Germany, genauer in Freiburg…
Jaaaa, es ist offiziell wir werden beide nach Freiburg zurück kommen, da Christoph den Ref-Platz an der Schule in Kirchzarten bekommen hat. Jetzt müssen wir nur noch eine Wohnung finden, was von hier aus wahrscheinlich gar nicht so einfach wird. Aber wir haben ja noch mein WG-Zimmer in dem wir erst mal unterkommen. Aber falls jemand von euch was hört oder weiß von einer netten kleinen Wohnung für zwei ab Februar, bitte sofort weitersagen!!!
Gut, aber bis dahin ist ja doch noch ein bisschen Zeit und hier gibt es ja auch noch so viel zu entdecken!
Ansonsten haben wir uns letzte Woche mit surfen vertrieben. Und da mein Fuß endlich wieder ganz gut ist (nur joggen darf ich noch nicht) hat mich das Surf-Fieber jetzt auch richtig gepackt. Das heißt ich versuche nicht den Pazifik leer zu trinken und meine blauen Flecken auf einem zählbaren Level zu halten, damit bin ich vorerst ausgelastet ;)…
Ich lass bald von mir hören und sende euch allen liebe Grüße!
P.s.: Das nächste Mal gibt's auch wieder Fotos, versprochen!

Montag, 26. Oktober 2009

Urlaub auf dem Vulkan...

Verlängertes Wochenende juhu! Also schnell die sieben Sachen (was mittlerweile sogar ein Surfboard beinhaltet) packen und nix wie los…
Diesmal ging es Richtung Norden auf die Halbinsel bei Christchurch. Diese schöne Gegend ist ein erloschener Vulkan was man immer noch ganz gut erkennen kann. Hier erwartete uns ein hübsches kleines Hippie-Hostel auf einer Farm, mit Schafen, tollem Ausblick über den „Vulkankrater“ und netten Leuten.

Christoph hatte seinen Lieblingsplatz schnell gefunden und dann gab es auch noch richtig gutes selbst gebrautes Bier, aber davon erzählt er besser selbst...

Dieses gemütliche Hostel hat auch eine Art größere Hundehütte als Schlafplatz für zwei Leute. Diese Hütte (stargazer) hat allerdings als Besonderheit - ein Glasdach, so dass man direkt mit Blick in die Sterne schläft (wenn man nicht die Augen zu hätte). Na, und so was braucht man uns nicht zweimal anbieten…


Die Sternenguckhütte

Leider blendete morgens irgendwann die Sonne und so krabbelten wir aus dem Häuschen um die nahen Buchten unsicher zu machen.

Der Po beweißt es, Christoph auch neben mir im Sand gesessen und ist nicht nur gesurft ;)...

Christoph der alte Surfer hat sein neues Brettchen in den Wellen getestet und ich war Muscheln jagen. Waren die schnell, da musste man ganz schön auf Zack sein, hehe ;)! Aber jetzt mal ernsthaft ist das nicht toll du gehst einfach an den Strand, sammelst die Miesmuscheln von den Steinen, schmeißt sie zu Hause in den Topf und fertig ist ein herrliches Abendessen, splendid!


Mmmmhhh, wie Muscheln

Am Sonntag gönnten wir uns dann ein besonderes Erlebnis und sind mit Delfinen schwimmen gegangen. Wir hatten es uns zwar etwas spektakulärer vorgestellt, aber wir hatten immer hin eine Gruppe von 5 Hector Delfinen die um uns rum geschwommen sind. Diese kleinen, wohl äußerst seltenen Delfine sind schon hübsch an zu schauen. Leider sind sie recht scheu…


Da, jaaa, da is einer!

Nachmittags haben wir es uns dann auf der Farm gemütlich gemacht und, bis auf einen Spaziergang zum Nachbar (den muss man hier erst mal finden) um frischen Joghurt zu kaufen (mmmmhhh), faul in der Sonne gelegen. Ja und jetzt sind wir gerade auf dem Rückweg nach Dunedin und wer hätte es gedacht es regnet… Aber das macht nix nach so einem Wochenende voll Sonnenschein und guter Laune, mit einem schönen Spaziergang und phantastischem Blick zum Abschluss, verkraftet man auch das Dunediner „Frühlingswetter“ ganz gut ;)...

Der Blick ueber den Vulkankrater

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Blog statt arbeiten...

Heute bin ich ein bissl müde und bei der Arbeit funktioniert heute sowieso nix wie es soll (alles was ich brauche ist nicht da und alle Leute die mir weiter helfen können auch nicht), also habe ich beschlossen mal wieder einen Blogeintrag zu schreiben (während der Arbeitszeit, tststs). Die Müdigkeit kommt daher, dass wir gestern doch erst etwas später im Bett waren. Zunächst waren wir mit einem dänischen Pärchen ins Robbert Burns Pub (alle die nicht wissen wer Robert Burns war nachschauen, ich wusste es auch nicht, aber ein bisschen kulturelle Bildung schadet nicht, gerade den Naturwissenschaft unter uns), da ist nämlich jeden Donnerstag Jazz Abend und vier wirklich uralte Kerle, so um die 70-80, machen old school Jazz. Eine sehr unterhaltsame Sache zumal die „Jungs“ richtig lustig sind. Der Trompeter flirtet gerne mit Frauen die ca 50 Jahre jünger sind als er und der Drummer, absoluter Bewegungsminimalist, reißt einen Spruch nach dem anderen, am liebsten über den Trompeter. Herrlich! Wer also mal von euch an einem Donnerstagabend, im Süden von Neuseeland, in dem beschaulichen Städtchen Dunedin sein sollte, nicht entgehen lassen….
Danach sind wir dann noch weiter auf eine WG-Party eines Frisbee Kollegen. Und dort haben wir dann fröhlich gefeiert, mit einem bunten Mix von internationalen Studenten, guter Musik, einem Topf voll GinTonic und einem tanzenden Hund…

Der Typ der als Hund verkleidet war, wie heißt das noch gleich Möter ;)...

Leider musste ich heute morgen um neun schon wieder beim Physiotherapeuten sein, um mir einen neuen Tapeverband ankleben zu lassen. Ja, ich habe leider immer noch Probleme mit meinem Fuß (ihr erinnert euch der Halbmarathon). Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es ein Ermüdungsbruch ist, so ein Mist sag ich euch. Da werde ich wohl auch noch etwas Geduld aufbringen müssen bis das wieder gut ist :(…
Deshalb konnte ich am Wochenende auch nicht am Surfkurs teilnehmen, so ein Ärger. Dafür bin ich bei strahlendem Sonnenschein und phantastischen Wellen am Strand rumgesprungen und habe die andern dabei beobachtet wie sie ins Wasser geplumpst sind.

Viel geplansche...

...in tollen Wellen


Das war zwar nicht ganz was ich wollte, aber auch ganz lustig. Ja, surfen ist wohl nicht so einfach, zum Schluss sah es dann doch schon ganz gut aus….

Christoph steht seine erste Welle, juhu...

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden aus dem Land am anderen Ende und schicken euch ganz liebe Grüße Christoph & Katharina

Sonntag, 4. Oktober 2009

Hühnchen funkt Party

Hallo, hallo Europa bitte kommen, bitte kommen! Hier spricht ein in Neuseeland gestrandetes Pharmazeutalein um mal wieder ein Lebenszeichen von sich zu geben!
Hier ist alles prima und die letzte Woche ist so vor sich hin geplätschert. Wir haben dank des Modernen Mediums Internet fleißig Bundestagswahl (kein Kommentar), Bundesliga und die irische Abstimmung zum Lissabonner Vertrag verfolgt. Leider aber auch die jüngsten Beben vor Samoa und mehrfachen Erderschütterungen in Indonesien. Wir haben zum Glück von Samoas Flutwelle nichts mehr abbekommen, aber das wisst ihr sicher längst alle. Also ein paar neuste News: Christoph war beim Rugby, während ich mir lieber mal wieder beim Grillen den Bauch voll gehauen habe, außerdem haben wir noch fleißig mitgeholfen Hendriks Geburtstag zu feiern. Was eine lustige Sache war und ich Spaß mit einer ziemlich betrunkenen spanischen Austausch Studentin hatte, die mir unbedingt ihr Deutsch zum Besten geben wollte: „Scheiße Schweinstiger!“ Sie mag wohl Schweinsteiger nicht, wobei ich mich nicht sicher bin ob sie überhaupt weiß dass es ein Fußballer ist, hihi!

Henne beim Pusten! 25 Kerzen galt es zu bezwingen...

Ja, und gestern waren wir dann fleißige Unterstützung bei einem Junggesellenabschied, von einem netten Amypärchen mit denen wir auch schon Ski fahren waren. Natürlich brav getrennt jeder auf der passend Party... Die weibliche Version des ganzen, der ich beiwohnen durfte, nennt sich hier „Hen party“. Ja wieso denn bloß? Es ist wirklich als würde ein Hühnerhaufen Party feiern, aber lustig! Ich hatte Spaß! Da ich in der Nähe der zukünftigen Braut wohne durfte ich sogar mit in der Limo fahren von der sie abgeholt wurde.

Andrea, die Braut vor der fetten weißen Strechlimo...

Es gab köstliches Essen und anschließend wurde die Stadt unsicher gemacht, leider sind angetrunkene Kiwis noch schwerer zu verstehen… Dafür habe ich erklärt bekommen was ein „Dutch oven“ ist, well and it’s not a thick-walled iron cooking pot with a tight-fitting lid, ihr könnt es ja mal googlen. Pfui, sag ich nur!
Jedenfalls hängen wir jetzt faul auf der Couch und genießen den Rest des Sonntags, morgen stürzen wir uns dann wieder ins Spucke mischen und die Theorie des Fremdsprachenunterrichts!
Hier mit melde ich mich zurück in den Blogsphären und nicht vergessen mit GRUVI steigt die Welle, stay tuned (okay blöder Pharmazeuten Witz)….
Bis zum nächsten Mal, over and out!

Mittwoch, 23. September 2009

Wochenend und Sonnenschein, und dann am Strand und nicht allein...

Während sich Christoph letzte Woche durch wunderschöne Wildnis geschlagen hat, habe ich mir hier ein paar ruhige Tage gemacht. Zu den 2kg Karotten, dem herrlichen Wetter und dem Klumpfuß kam noch eine Flasche Whisky, ein Steak, und ein Picknickkorb!
Mit Steak und Whisky habe ich das erste Barbecue genossen. Eine kleine Willkommensfeier für den Sommer! Dank starkem Wind hatten wir ein ziemlich wildes Feuerchen auf dem Grill, so dass die Gastgeberin fast ein bisschen Angst hatte wir fackeln das Haus ab, aber dafür war die Glut dann richtig gut und wir konnten schon bald schlemmen. Die Grillsaison ist also offiziell eröffnet…
Leider hat er sich der Hauch von Sommer auch gleich wieder verflüchtigt und es ist wieder kalt und regnet, pfui!
Der Picknickkorb und das herrliche Wetter wurden dann sonntags am Strand ausgekostet und Madlen und ich haben es uns richtig gut gehen lassen.

Aramoana Beach die bezaubernde Picknickstätte!

Das Wasser war zwar noch zu kalt zum Schwimmen, aber dafür konnten wir einem Delphin beim Planschen zu schauen…

Der Delphin war leider etwas kamarascheu, dieser Planschgenosse dagegen nicht...

Ansonsten komme ich bisher gut durch die Uniwoche und warte auf schöneres Wetter und Wochenende was hoffentlich ungefähr gleichzeitig hier ein trifft. Und jetzt fallen mir gerade die Augen zu, deshalb gibt es heute nur einen kurzen Eintrag… Das nächste Mal wieder mehr, lieben Gruß von der anderen Seite!

P. s.: Aus den 2kg Karotten vom Markt wurde übrigens Suppe, wen der mysteriöse Verbleib der Möhren interessiert ;)…

Mittwoch, 16. September 2009

Manchmal macht man halbe Sachen...

Letztes Wochenende war Sport angesagt, Stadtmarathon in Dunedin! Und da ich nach dem Stex doch endlich wieder in Form kommen wollte und Christoph sich bei so etwas ja auch nicht zweimal bitten lässt, hatten wir uns angemeldet. Aber erstmal nur für den Halben! Wir waren auch nicht die einzigen die sich dafür begeistern konnten und so gingen Madlen, Calle, Christoph, ich und ca. 2500 weitere Dunediner am Sonntag an den Start.

Die Crew: Christoph, ich, Madlen und Carl

Das Wetter hätte besser nicht sein können, die Organisation schon. Aber von so was lässt man sich ja nicht die Laune verderben, auch wenn die Zeit von der Wasserstation bei km 10 (die schon bei km 8 aufgebaut war) bis zur Wasserstation bei km 15 (die dann leider erst bei km 18 kam) doch etwas lang war. Aber dank spitzen Support, haben wir alle mit mehr oder weniger Training, mehr oder weniger locker die 2 h geknackt...

Einer unserer Fans! Zumindest von unseren Müsliriegeln...

Außerdem hat sich mein rechter Fuß im Nachhinein ein bisschen darüber beschwert. Er fand die Sache wohl nicht so gut und weigert sich jetzt erst mal Schmerzfrei zu funktionieren, aber das wird bald wieder…
Sonst läuft eigentlich alles ganz gut. Wir haben noch ein paar hübsche Ecken hier entdeckt, z.B. Long Beach an dem man auch gut klettern kann, das wird dann bei Gelegenheit dann auch mal ausgetestet.

Kletterfelsen am Long Beach, Christoph (links unten) war zumindest im Kopf schon mal oben...

Und dann habe ich meinen ersten Vortrag an der Uni hinter mich gebracht. Jeder hat die ehrenvolle Aufgabe im Rahmen eines Journal Clubs ein Paper und sein Forschungsprojekt vorzustellen. Montag war ich dann mit einem Paper dran. Ich war doch ganz schön nervös, aber beißen tut hier dann halt doch keiner ;)…
Ja, und Christoph ist heute mit den anderen Jungs zum Wandern gefahren, ich muss wohl leider meinem Fuß noch etwas Ruhe gönnen und werde mir ein paar schöne Tage mit den Mädels machen. Und was man mit sturmfrei, 2kg Karotten, herrlichem Wetter und einem Klumpfuß so anstellen kann erzähle ich euch dann nächste Woche!
P.s.: Diesmal besondern Gruß an meine Pharmas! Benehmt euch in Tübingen, oder besser denkt an mich :)...

Dienstag, 8. September 2009

Up and Downs

So, da bin ich wieder! Letzte Woche war Mist, ganz großer Mist...
Deshalb hatte ich keine Muße was auf den Blog zu schreiben. Nur in Kürze: Sonntag wollte Christoph eigentlich den Heliskitrip machen, was aber wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde. Also nur normales Ski fahren. Da hat Kurt dann aber am Berg zur Skipiste schlapp gemacht und ist auf dem Parkplatz vorm Lift mit einem großen „PUFF“ in einer Dampfwolke aufgegangen. Darauf hin mussten wir uns erst abschleppen lassen (wir sind jetzt AA-Member, das neuseeländische ADAC Äquivalent) und ihn dann reparieren lassen. Damit nicht genug wurde Christoph dann auch noch der Geldbeutel geklaut… Damit war die Laune dann im Eimer!

Nur kurz um zu zeigen dass nicht alles schlecht war letztes Wochenende, die Aussicht von der Pist in Treble Cone...

Aber genug davon, denn es ging zum Glück steil Berg auf. Diesen Freitag war dann das Heliskiing angesagt und wenn ich mich nicht täusche hat es Christoph richtig gut gefallen. Einen ganzen Tag im Pulverschnee rum toben, bei strahlendem Sonnenschein mit einem Heli durch eine tolle Berglandschaft fliegen, da kann wohl auch nicht so viel schief gehen…

Blick aus dem Helikopter

Ich habe mir auch den Freitag frei genommen und bin mit Madlen zum Mavora Lake aufgebrochen zum Wandern. Es war Kaiserwetter und hier ist gerade Lammzeit. Kleine Lämmer überall und wir haben uns über jedes einzelne gefreut ;).

Die Wandertruppe vor der Kiwiburn Hut: Christoph, moi und Madlen

Mavora Lake, hier könnte man bleiben!


Die Swingbridge macht ihrem Namen alle Ehre...

Abends kam dann noch Christoph und Samstag sind wir zur Kiwiburn Hut losgezogen. Um ein phantastisches Wochenende im Grünen zu verbringen, irgendwo zwischen einem verwunschenen Wald, grünen Hügeln und einem hübschen Fluss, voll mit Sandflies… Kleinen beißenden, blutsaugenden Mistviechern die mich total verstochen, ähh verbissen haben. Als Erinnerung habe ich also dicke rote Quaddeln die jucken wie blöd, ach ja so bezaubernd ist Nature…