Montag, 26. Oktober 2009

Urlaub auf dem Vulkan...

Verlängertes Wochenende juhu! Also schnell die sieben Sachen (was mittlerweile sogar ein Surfboard beinhaltet) packen und nix wie los…
Diesmal ging es Richtung Norden auf die Halbinsel bei Christchurch. Diese schöne Gegend ist ein erloschener Vulkan was man immer noch ganz gut erkennen kann. Hier erwartete uns ein hübsches kleines Hippie-Hostel auf einer Farm, mit Schafen, tollem Ausblick über den „Vulkankrater“ und netten Leuten.

Christoph hatte seinen Lieblingsplatz schnell gefunden und dann gab es auch noch richtig gutes selbst gebrautes Bier, aber davon erzählt er besser selbst...

Dieses gemütliche Hostel hat auch eine Art größere Hundehütte als Schlafplatz für zwei Leute. Diese Hütte (stargazer) hat allerdings als Besonderheit - ein Glasdach, so dass man direkt mit Blick in die Sterne schläft (wenn man nicht die Augen zu hätte). Na, und so was braucht man uns nicht zweimal anbieten…


Die Sternenguckhütte

Leider blendete morgens irgendwann die Sonne und so krabbelten wir aus dem Häuschen um die nahen Buchten unsicher zu machen.

Der Po beweißt es, Christoph auch neben mir im Sand gesessen und ist nicht nur gesurft ;)...

Christoph der alte Surfer hat sein neues Brettchen in den Wellen getestet und ich war Muscheln jagen. Waren die schnell, da musste man ganz schön auf Zack sein, hehe ;)! Aber jetzt mal ernsthaft ist das nicht toll du gehst einfach an den Strand, sammelst die Miesmuscheln von den Steinen, schmeißt sie zu Hause in den Topf und fertig ist ein herrliches Abendessen, splendid!


Mmmmhhh, wie Muscheln

Am Sonntag gönnten wir uns dann ein besonderes Erlebnis und sind mit Delfinen schwimmen gegangen. Wir hatten es uns zwar etwas spektakulärer vorgestellt, aber wir hatten immer hin eine Gruppe von 5 Hector Delfinen die um uns rum geschwommen sind. Diese kleinen, wohl äußerst seltenen Delfine sind schon hübsch an zu schauen. Leider sind sie recht scheu…


Da, jaaa, da is einer!

Nachmittags haben wir es uns dann auf der Farm gemütlich gemacht und, bis auf einen Spaziergang zum Nachbar (den muss man hier erst mal finden) um frischen Joghurt zu kaufen (mmmmhhh), faul in der Sonne gelegen. Ja und jetzt sind wir gerade auf dem Rückweg nach Dunedin und wer hätte es gedacht es regnet… Aber das macht nix nach so einem Wochenende voll Sonnenschein und guter Laune, mit einem schönen Spaziergang und phantastischem Blick zum Abschluss, verkraftet man auch das Dunediner „Frühlingswetter“ ganz gut ;)...

Der Blick ueber den Vulkankrater

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Blog statt arbeiten...

Heute bin ich ein bissl müde und bei der Arbeit funktioniert heute sowieso nix wie es soll (alles was ich brauche ist nicht da und alle Leute die mir weiter helfen können auch nicht), also habe ich beschlossen mal wieder einen Blogeintrag zu schreiben (während der Arbeitszeit, tststs). Die Müdigkeit kommt daher, dass wir gestern doch erst etwas später im Bett waren. Zunächst waren wir mit einem dänischen Pärchen ins Robbert Burns Pub (alle die nicht wissen wer Robert Burns war nachschauen, ich wusste es auch nicht, aber ein bisschen kulturelle Bildung schadet nicht, gerade den Naturwissenschaft unter uns), da ist nämlich jeden Donnerstag Jazz Abend und vier wirklich uralte Kerle, so um die 70-80, machen old school Jazz. Eine sehr unterhaltsame Sache zumal die „Jungs“ richtig lustig sind. Der Trompeter flirtet gerne mit Frauen die ca 50 Jahre jünger sind als er und der Drummer, absoluter Bewegungsminimalist, reißt einen Spruch nach dem anderen, am liebsten über den Trompeter. Herrlich! Wer also mal von euch an einem Donnerstagabend, im Süden von Neuseeland, in dem beschaulichen Städtchen Dunedin sein sollte, nicht entgehen lassen….
Danach sind wir dann noch weiter auf eine WG-Party eines Frisbee Kollegen. Und dort haben wir dann fröhlich gefeiert, mit einem bunten Mix von internationalen Studenten, guter Musik, einem Topf voll GinTonic und einem tanzenden Hund…

Der Typ der als Hund verkleidet war, wie heißt das noch gleich Möter ;)...

Leider musste ich heute morgen um neun schon wieder beim Physiotherapeuten sein, um mir einen neuen Tapeverband ankleben zu lassen. Ja, ich habe leider immer noch Probleme mit meinem Fuß (ihr erinnert euch der Halbmarathon). Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es ein Ermüdungsbruch ist, so ein Mist sag ich euch. Da werde ich wohl auch noch etwas Geduld aufbringen müssen bis das wieder gut ist :(…
Deshalb konnte ich am Wochenende auch nicht am Surfkurs teilnehmen, so ein Ärger. Dafür bin ich bei strahlendem Sonnenschein und phantastischen Wellen am Strand rumgesprungen und habe die andern dabei beobachtet wie sie ins Wasser geplumpst sind.

Viel geplansche...

...in tollen Wellen


Das war zwar nicht ganz was ich wollte, aber auch ganz lustig. Ja, surfen ist wohl nicht so einfach, zum Schluss sah es dann doch schon ganz gut aus….

Christoph steht seine erste Welle, juhu...

Wir halten euch weiter auf dem Laufenden aus dem Land am anderen Ende und schicken euch ganz liebe Grüße Christoph & Katharina

Sonntag, 4. Oktober 2009

Hühnchen funkt Party

Hallo, hallo Europa bitte kommen, bitte kommen! Hier spricht ein in Neuseeland gestrandetes Pharmazeutalein um mal wieder ein Lebenszeichen von sich zu geben!
Hier ist alles prima und die letzte Woche ist so vor sich hin geplätschert. Wir haben dank des Modernen Mediums Internet fleißig Bundestagswahl (kein Kommentar), Bundesliga und die irische Abstimmung zum Lissabonner Vertrag verfolgt. Leider aber auch die jüngsten Beben vor Samoa und mehrfachen Erderschütterungen in Indonesien. Wir haben zum Glück von Samoas Flutwelle nichts mehr abbekommen, aber das wisst ihr sicher längst alle. Also ein paar neuste News: Christoph war beim Rugby, während ich mir lieber mal wieder beim Grillen den Bauch voll gehauen habe, außerdem haben wir noch fleißig mitgeholfen Hendriks Geburtstag zu feiern. Was eine lustige Sache war und ich Spaß mit einer ziemlich betrunkenen spanischen Austausch Studentin hatte, die mir unbedingt ihr Deutsch zum Besten geben wollte: „Scheiße Schweinstiger!“ Sie mag wohl Schweinsteiger nicht, wobei ich mich nicht sicher bin ob sie überhaupt weiß dass es ein Fußballer ist, hihi!

Henne beim Pusten! 25 Kerzen galt es zu bezwingen...

Ja, und gestern waren wir dann fleißige Unterstützung bei einem Junggesellenabschied, von einem netten Amypärchen mit denen wir auch schon Ski fahren waren. Natürlich brav getrennt jeder auf der passend Party... Die weibliche Version des ganzen, der ich beiwohnen durfte, nennt sich hier „Hen party“. Ja wieso denn bloß? Es ist wirklich als würde ein Hühnerhaufen Party feiern, aber lustig! Ich hatte Spaß! Da ich in der Nähe der zukünftigen Braut wohne durfte ich sogar mit in der Limo fahren von der sie abgeholt wurde.

Andrea, die Braut vor der fetten weißen Strechlimo...

Es gab köstliches Essen und anschließend wurde die Stadt unsicher gemacht, leider sind angetrunkene Kiwis noch schwerer zu verstehen… Dafür habe ich erklärt bekommen was ein „Dutch oven“ ist, well and it’s not a thick-walled iron cooking pot with a tight-fitting lid, ihr könnt es ja mal googlen. Pfui, sag ich nur!
Jedenfalls hängen wir jetzt faul auf der Couch und genießen den Rest des Sonntags, morgen stürzen wir uns dann wieder ins Spucke mischen und die Theorie des Fremdsprachenunterrichts!
Hier mit melde ich mich zurück in den Blogsphären und nicht vergessen mit GRUVI steigt die Welle, stay tuned (okay blöder Pharmazeuten Witz)….
Bis zum nächsten Mal, over and out!